• Nominiert für den 4. Award für Marketing + Architektur 2014

Nominiert! 4. Award für Marketing + Architektur 2014 Nominiert!4. Award für Marketing + Architektur 2014

Das Garderobengebäude der Sportanlage Buchlern in Zürich ist in der Kategorie Sport- und Touristikanlagen für den 4. AWARD für Marketing & Architektur nominiert. Die Verleihung findet am 23. Mai 2014 im KKL Luzern statt.


Die changierende Fassade der Sportanlage Buchlern in Zürich widerspiegelt die Dynamik und Bewegung des Sports und vereint durch ihre Einheit den Bestand und den Neubau. Subtil fügt sich das Gebäude in der Anlage ein und setzt eine wiedererkennende Geste. Die ausdrucksstarke Architektur mag im Sinne eines diskreten Brandings der ganzen Anlage eine neue Identität verschaffen.


Bauherr
Als öffentlicher Bauträger ist die Stadt Zürich verantwortlich für gute und wirtschaftliche Lösungen. Dafür werden die Interessen von Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaftlichkeit in Einklang gebracht und die Ansprüche der Nutzer an die Funktionalität erfüllt. Die Sportanlagen der Stadt Zürich sollen für sich identitätsstiftend wirken und quartierbezogen reagieren.


AUFGABENSTELLUNG
Die Sportanlage Buchlern ist die grösste polysportive Anlage südlich der Limmat. Schon seit längerem genügte das 1976 von Lorenz Moser erstellte Garderobengebäude weder betrieblichen noch energetischen Anforderungen. Es wurden die Neuorganisation des Bestands sowie der Anbau weiterer Garderoben gefordert. Zusätzlich sollen Räumlichkeiten für eine Gastronomie angeboten, der Minergie-ECO-Standard erfüllt und Fussgänger und Anlieferung in der Umgebung entflochten werden.


UMSETZUNG
Der Bestand wird saniert und durch eine Erweiterung im Süden neu gegliedert. Das Architektur-Konzept sieht vor, das Bestehende mit dem Neuen zu einer Einheit zusammenzuführen und der Sportanlage mittels einheitlicher Fassadengestaltung ein neues Gesicht zu verleihen, das sich an den Sport und die Bewegung anlehnt. Um diese Idee aufzunehmen und um eine klare, identitätsstiftende Erscheinung zu erreichen, wird in Zusammenarbeit mit dem Künstler Valentin Hauri ein ‚All-Over‘, eine über das Ganze gehende, grosszügige Geste angestrebt.
Die neue Gebäudehülle wird mit Profilitglas ausgeführt. Dabei liegen die bestehenden Fenster hinter den Profilitgläsern, während neue Öffnungen selbstbewusst und prägnant an die Fassade treten und so das Gebäude neu gliedern. Der Künstler interveniert auf der weiss grundierten Dämmung hinter dem Profilitglas mit Figuren in einem einzigen Grünton, welcher sich verdunkelt, wo sich mehrere Figuren überlagern.

Weitere Informationen:

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